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Matratzen – Materialien – Vergleich

Matratzenquerschnitt

Kaltschaummatratzen

Der Schlafkomfort von Kaltschaum-Matratzen ist hoch und homogen. Die Geschmeidigkeit sowie deren Form des Kernes wehrt jahrelang. Somit ist die Gewährleistung ihres Liegekomforts dauerhaft hoch. Des Weiteren haben diese eine wundervolle Punktelastizität und verfügen über ein sehr gutes Federungsverhalten. Durch ihre hohe Ventilationsfähigkeit schaffen sie eine wohlige Klimaregulierung. Ein großer Vorteil derer ist ihr geringes Gewicht, was den Umgang mit ihr besonders handhabbar macht. Zu unserer Kaltschaummatratze. Hier klicken! oder Hier!

 

Viskoelastische Matratzen

Diese Matratzen reagieren besonders auf Druck und Körperwärme. Diese Eigenschaft passt die Matratze an ihre Körperkonturen an. Besonders bei Körperteilen, die druckempfindlich sind – ein Vorteil. Unsere viskoelastische Matratze befindet sich hier!

 

Schaummatratzen (Polyurethan)

Faltbare Schlafmöglichkeiten für Gäste sind hauptsächlich einfache Schaum-Matratzen. Das Material, dass hier Verwendung findet ist ausschließlich Polyurethan. Unterschiedliche Härtegrade sind hier meistens nicht anzutreffen. Diese Matratzen sind relativ günstig und leicht. Beispiel einer Polyurethanmatratze!

 

Latexmatratzen

Bei der Herstellung von Latexmatratzen verwendet man entweder Kautschuk (Naturlatex) oder aber Erdöl (synthetische Latex). Häufig werden diese zwei Arten gemischt, da besonders Naturkautschuk unter Schwankungen der Qualität leidet. Der Herstellungsprozess erfolgt in sogenanntem Vulkanisationsverfahren, bei dem die Mischung aus Latex in Stahlformen gegossen und anschließend erhitzt wird. Ihre charakteristischen Löcher erhält die Latexmatratze durch die in die Form eingearbeiteten Heizstifte: Sogenannter Stiftlatex. Die sehr gute Eignung von Latex für verstellbare Lattenroste ist besonders hervorzuheben.

 

Federkernmatratzen

Diese Matratzenart beinhaltet Stahlfedern. Sie bewegen sich unabhängig und einzeln. Federkernmatratzen haben große Unterschiede, da sich die Federn durch Form und Stärke unterscheiden. Wenn ein Mensch nun draufliegt, kommt eine gleichmäßige Verteilung des Druckes zustande. Der entsteht durch das Zusammenziehen der Federn. Ihre Formbeständigkeit und Seitenstabilität lassen die Matratze dadurch immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfedern. Auch über Jahre hinweg.

 

Bonnellfederkernmatratzen

Sie bestehen aus vielen Stahlfedern die übereinander und nebeneinander angeordnet sind. Diese werden von einem Stoffmantel umhüllt. In der Mitte sind dabei Federn, die etwas dünner als die Oberen und Unteren sind. Je größer die Belastung durch ein Schlafender ist, desto mehr Widerstand entwickeln diese Federn. Das heißt, bei geringem Gewicht erfolgt ein weicher und bei höherem Gewicht ein stärkerer Effekt der Rückfederung. Solche Bonnellfederkernmatratzen bieten in der Regel eine geringe Punktelastizität, haben jedoch im Gegenzug, meist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

Leichtfederkernmatratzen

Leichtfederkern-Matratzen haben eine besonders hohe Flexibilität. Gewährleistet wird dies über speziell eingearbeitete Feder-Endringe, die die Formen eines Rechteckes oder auch einer Ellipse haben können. Hier ist auch vom Scharniereffekt die Rede. Wie der Name schon sagt, gilt die Matratze vor allem wegen ihrer hochfesten und sehr dünnen Drähte als Leichtgewicht. Polsterschichten rutschen dennoch nicht in die Zwischenräume, da sie eine dichte Oberfläche haben. Leichtfederkerne sind zudem elastischer als Bonnellfederkerne. Erreicht wird dies bei einem gleichgroßen Leichtfederkern über doppelt so viele Einzelfedern. Durch die doppelten Einzelfedern, kommt eine Leichtfederkernmatratze an die Federmenge eines einfachen Taschenfederkerns heran.

 

Taschenfederkernmatratzen

In Taschenfederkernmatratzen sind verschiedene Baumwolltaschen eingearbeitet, in denen sich Stahlfedern befinden. Der Kern der Matratze besteht somit aus den einzelnen zusammengenähten Baumwolltaschen. Wer in der Nacht schwitzt – für den ist diese Art von Matratzen besonders geeignet. Außerdem bietet sie ein optimales Anpassungsverhalten. Tipp: Am besten eignet sich diese Matratze für Betten, die eine enge Belattung und auch einen Bettkasten haben.

 

Spezialmatratzen

Von klein bis groß, leicht bis schwer, jung und alt – kein Mensch gleicht einem anderen. Daher werden von den Herstellern jede Menge an Spezial-Matratzen angeboten, die für den perfekten Schlafkomfort unverzichtbar sind. Hier finden Sie die wichtigsten Modelle.

 

Babymatratzen

Gut gebettet zu schlafen ist von Anfang an wichtig. Matratzen mit Mikrofaserkernen oder Kokoskernen haben sich für Babys besonders bewährt, da sie nicht hart und auch nicht zu weich sind. Daher haben sie eine sehr gute Wirkung auf die Wirbelsäule. Ob Kaltschaum-, Federkern- oder Latex-Matratzen. Eines ist sicher. Nicht mehr als 2 cm sollte ein Baby in die Matratze einsinken. Zudem sollten Matratzen genau auf das Bett abgestimmt sein, um Verletzungen durch mögliche Spalten vorzubeugen. Wenn ihr Baby in einem Gitterbett liegt, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Matratze trittfeste Kanten aufweist. Denn ohne diese Kanten, kann sich das Baby an den Gitterstäben hochziehen und dann zwischen die Gitterstäbe rutschen.

 

Kindermatratzen

Da das Gewicht von Kindern mit dem Alter stetig zunimmt, sollte bei einer guten Kindermatratze darauf geachtet werden, dass das Baby immer in etwa gleich tief einsinkt. Und dies auch noch nach Jahren. Sie sollte den Körper gut stützen und nicht zu hart oder zu weich sein. Weitere Kriterien sind Stabilität und Elastizität. Dem Körper der Kinder sollte sie sich anpassen. Materialien wie Latex, Kokos oder Kaltschaum werden für Kinder-Matratzen verwendet. Der Bezug sollte auch waschbar sein, um evtl. ein nächtlicher „Unfall“ schnell zu beseitigen.

 

XXL-Matratzen

Wer gesund schlafen möchte, muss sich über die richtigen Matratzen im Klaren sein. Wenn man etwas mehr Gewicht mitbringt oder aber wenn man besonders groß ist, kann dies schnell ein Problem sein. Die richtige Lösung – XXL-Matratzen. Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Modelle. Z.B. welche, die sehr lang sind – zwischen 200 und 220 cm und besonders stabil. Besonders große Matratzen befinden sich hier oder hier!

 

Orthopädische Matratzen

Den Kauf von orthopädischen Matratzen, sollten besonders Menschen mit Rückenprobleme in Erwägung ziehen. Orthopädische Matratzen gleichen sich denen der Handelsüblichen an und unterscheiden sich nicht. Sie wurden jedoch speziell für Menschen mit Wirbelsäulenerkrankungen hergestellt, damit diese ohne Schmerzen schlafen können. Durch diese orthopädischen Matratzen wird außerdem die Durchblutung der Beine und Füße gefördert. Die meisten sind aus Kalt- oder Gelschaum. Eine Anpassung an die Körperform ist damit besonders gut. Die Punktelastizität derer lässt die Wirbelsäule und Gelenke optimal entlasten. Das Gewicht des Menschen wird gleichmäßig verteilt. Hier finden Sie unsere orthopädische Matratze!

 

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