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Gegen Milben

Was ist gegen Milben in der Matratze hilfreich?

Fast 2 Millionen Hausstaubmilben tummeln sich in jedem Bett. Das ist nicht schlimm. Für Menschen, die eine Hausstauballergie haben, sind die Ausscheidungen der kleinen Spinnentiere allerdings ein problematisches Allergen. Doch was dagegen tun?

Im Folgenden erfahren Sie welche effektiven Maßnahmen Sie ergreifen können, um die Milben auf ihrer Matratze einzudämmen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass ohne Menschen keine Milben leben können. Überall wo diese, kleine Nahrungsreste (wie z. B. Hautschüppchen) vorfinden, gibt man ihnen eine Chance für ideale Lebensbedingungen. Auch Feuchtigkeit und Wärme sind herrliche Bedingungen der winzigen Tierchen. Man kann also sagen, dass alles was sich im Umfeld von Menschen befindet, auch gut für Milben ist. Die Spinnentierchen lassen sich somit gerne in Matratzen nieder. Hausstaubmilbenbefall hat deswegen weder mit Hygiene noch mit Unordnung zu tun. Mithilfe einiger Maßnahmen können wir ihnen das Leben erschweren. Besonders wichtig ist, dass Hausstauballergiker ihre Bettwaren mit Überzügen schützen. Sie schützen die betroffenen Personen davor, dass sie mit deren feinen Hinterlassenschaften und Partikeln in Berührung kommen.

Nach dem Aufstehen ist es ratsam, dass die Matratze einige Zeit aufgedeckt bleibt. Denn durch die nächtliche Wärme und Feuchtigkeit in der Decke, kann die Matratze diese wieder in ihre Umgebungsluft abgeben. Deshalb sollte eine ausgiebige Luftzirkulation im Schlafzimmer nicht nur für Hausstauballergiker zum Alltag gehören. Die Bettwaren selbst sollten dabei auch täglich gelüftet werden. Empfohlen wird ebenfalls, dass Sie sich nicht direkt neben dem Bett aus- und ankleiden, da kleine Hautschüppchen, die wiederum Nahrung für hungrige Milben darstellen, so unbemerkbar ins Bett gelangen können.

Wie sie die Milben loswerden können

Trotz aller Vorkehrungen sollte im Bett besonderen Wert auf Hygiene gelegt werden. Dadurch fällt es Ihnen leichter die Hausstaubmilben zu entfernen. Die Bettwäsche sollte bei mindestens 60 Grad waschbar sein – besser noch bei 95 Grad, um fast alles auszuschließen. Wenn Sie dann wöchentlich die Bettwäsche waschen und einmal im Monat das Kopfkissen und die Bettdecke in der Waschmaschine waschen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Ein Absaugen der Matratze sollte regelmäßig zum Reinigungsvorgang gehören. Dies ist jedoch nur ratsam, wenn der Staubsauger über einen HEPA-Filter verfügt, für den auch die kleinsten Staubpartikel keine Mühe darstellen. Und dies ohne, dass sie wieder entweichen können. Aber dadurch entfernt man nur die abgestorbenen Milben, die sich nahe an der Oberfläche befinden. Die Gästematratzenbezüge selbst sollten deshalb immer abnehmbar und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. Milben von Matratzen fernzuhalten ist kein Kinderspiel. Demnach sind kochfeste Bezüge, die man bei einer Temperatur von 95 Grad wäscht, sinnvoller. Damit kann man allergenen Milbenkot vollständig loswerden.

Der Einsatz von Kälte hat sich ebenso bewährt. Das heimische Schlafzimmer deshalb in einen Kühlschrank zu verwandeln ist nicht erstrebenswert. Nichtsdestotrotz ist es ratsam die Matratze für einige Stunden bei trockener Kälte nach draußen zu stellen. Neben der jährlichen professionellen Reinigung für Allergiker ist es bedeutsam, dass die Reinigung chemiefrei erfolgt. Sonst könnten sich Rückstände in der Matratze lagern.

Eine weitere Möglichkeit gegen Milben auf Matratzenoberflächen vorzugehen, stellen sogenannte Milbensprays dar

Desinfizieren, lüften, waschen, spezielle Bezüge nutzen, Milbenspray benutzen. Es gibt viele Methoden die Matratzen zu reinigen und von Schadstoffen fernzuhalten. Ein Patentrezept gibt es leider nicht. Es ist vielmehr das Zusammenspiel der verschiedenen Möglichkeiten, die ergänzend den Milbenbefall drastisch reduzieren.

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